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Der Countdown läuft - U20 verliert letzten Test gegen Japan PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Freitag, den 25. Juni 2010 um 22:05 Uhr

Der Countdown läuft - U20 verliert letzten Test gegen Japan

Zweikampf zwischen Misaki Kobayashi und Marina HegeringWirklich einfach hatte es sich der Betreuerstab der U20 Frauen Nationalmannschaft mit der Festlegung der Testspielgegner im Vorfeld der im eigenen Land stattfindenden Weltmeisterschaft nicht gemacht.

Mit den USA und Japan wurden ausgerechnet die Teams zur Standortbestimmung ausgesucht, gegen die man auch die letzten Niederlagen im Rahmen der vorigen U20 WM 2008 in Chile hat einstecken müssen.

Nach dem erfolgreich gestalteten ersten Test, in dem man gegen die Vertretung der Vereinigten Staaten mit 3:1 die Oberhand behielt, fühlte man sich zu Beginn der Partie gegen Japan sehr stark an das Aufeinandertreffen mit den US Girls erinnert.
Wiederum erwischten die Gäste den besseren Start, wiederum gelang der Spielaufbau der Deutschen Elf nicht wie geplant und zudem schlichen sich in der Abwehr Unkonzentriertheiten ein.

Unglücklicherweise leitete ausgerechnet die beim FSV Güthersloh unter Vertrag stehende Lokalmatadorin Kristina Gessat durch eine dieser Unachtsamkeiten einen japanischen Konter ein, bei dem die kleine Mana Iwabuchi in der 6. Minute zuerst Torfrau Desireé Schumann umkurvte und daraufhin problemlos zur 0:1 Gästeführung einschob.Svenja Huth alleine auf weiter Flur

An dieser Stelle endeten die Parallelen zum USA Spiel, denn anders als 3 Tage zuvor
verstanden es die Nadeshiko auch weiterhin, die Räume im MIttelfeld durch diszipliniertes, sowie taktisch kluges Defensivspiel eng zu machen.

Chancen zum Ausgleich boten sich nur vereinzelt. Die Größte hatte Marith Prießen auf dem Fuß, doch der von ihr getretene Handelfmeter segelte in der 8. Minute am rechten Torpfosten vorbei.
Das sollte es dann auch bis auf Weiteres gewesen sein. Während sich Svenja Huth auf der rechten Seite zumindest einige Male vielversprechend durchsetzen konnte, war Tabea Kemme auf der linken Aussenbahn volständig abgemeldet.

Ganz anders dagegen die Elf von Coach Norio Sasaki. Hervorragend freigespielt nutzte Emi Nakajima in der 26. Spielminute die sich ihr bietende Chance und erhöhte kaltschnäuzig auf 0:2.
War es das für Deutschland? Nicht ganz, denn nichts mehr geht, dann da gibt es ja noch Alexandra Popp. Die Duisburgerin mit eingebauter Torgarantie verkürzte kurz vor der Halbzeitpause nach einer präzisen Flanke von Svenja Huth auf 1:2.

N
Mana Iwabuchi  verursachte einiges Durcheinander in der DFB Abwehrach dem Pausentee zunächst das gleiche Bild: Immer wieder brachte Wirbelwind Mana Iwabuchi die Deutsche Abwehr gehörig durcheinander und die neu ins Spiel gekommene Stefanie Mirlach hatte sich ihren Arbeitstag sicherlich etwas einfacher vorgestellt.
Trotzdem erhöhte Deutschland in der Folge den Druck nach vorne und zwangsweise ergaben sich daraufhin hochkarätige Torchancen. Zuerst war es wieder einmal Svenja Huth, die Torhüterin Yamane geschickt umspielte, dann aber noch im letzten Moment abgedrängt werden konnte, anschließend setzte Selina Wagner noch einen satten Schuss aus knapp 20 Metern an das Lattenkreuz.

Zählbares sprang trotz intensiver Bemühungen nicht mehr heraus, wobei
das reine Ergebnis für DFB-Trainerin Maren Meinert nicht sonderlich viel Bedeutung hatte. Sie bewertete die Leistung ihres Teams trotz der Niederlage besser als nach dem 3:1 Sieg gegen Weltmeister USA.

Die Zeit bis zum Anpfiff des WM Spiels gegen Costa Rica, der am 13.07.2010 um 11.30 Uhr in Bochum erfolgt, möchte Meinert einerseits noch zur Formung der Mannschaft nutzen, andererseits sollten aber auch erkennbaren Defizite, wie z.B. die Mängel im Spielaufbau unter Druck unbedingt behoben werden.

Die Spannung steigt im Team und man darf gespannt sein, wie sich die Mannschaft zur Eröffnungspartie der U20 Weltmeisterschaft präsentieren wird.

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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 25. Juni 2010 um 23:01 Uhr
 
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